Gemütliches Dezember Wochenende

Jahr:

Mitte Dezember war es mal wieder einmal soweit: 25 MTAler fanden sich für ein Wochenende voll weihnachtlichem Philosophieren, viel Musik und viel Essen in Rockenbach ein. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde zur Chorprobe gerufen, danach füllte sich die Küche mit backwütigen Pfadis und eine Ecke des Speisesaals mit Musik, als man sich dort zum „musikalischen Philosophieren“ eingefunden hatte. Die Ergebnisse der Gruppen waren beide sehr gelungen: vier große Schüsseln Schoko Crossies und zwei wunderschöne neue beziehungsweise umgedichtete Lieder. So war für Leib und Seele gesorgt.

Der nächste Tag begann mit einer besinnlichen kleinen Taize-Andacht in der Kapelle. Nach dem Frühstück gab es eine Probe, wo wir nach langem Aufwärmen und Einsingen gleich die frisch gedichteten Lieder einübten, unterbrochen nur von Mittagessen und Stiller Zeit. Nach dem Proben machten wir uns noch lange Gedanken über unser Jubiläums-Musical, wobei auch spontan eine Szene durchgespielt wurde. In der Zeit danach wurden noch mehr Plätzchen gebacken und Marmeladengläser gestaltet und bunt beklebt, während in einer kleinen Runde über das moderne Verständnis von Weihnachten, Schenken und beschenkt Werden und Besinnlichkeit philosophiert wurde. Als alle Gläser fertig bekünstelt waren, wurde zum Festmahl mit Drei-Gänge-Menü gerufen: „Würstchensuppe“ als Vorspeise, dann Fleisch bzw. gefüllte Zucchini mit Reis und zum Nachtisch  selbstgemachtes Zimteis.

Um das Jahr und das Wochenende schön ausklingen zu lassen, zogen wir danach mit unseren bunten Windlichtern und Kerzen in die Dunkelheit hinaus und in den Wald hinein. Auf einer Lichtung angekommen sangen wir unsere zwei selbstgedichteten Lieder, tauschten weihnachtliche Gedanken aus und betrachteten die fallenden Schneeflocken. Nach einem besinnlichen Schweigemarsch zurück, wärmten wir uns mit Tschai wieder auf und veranstalteten schließlich ein großes Keks- und Kuchengelage, bei dem wir unsere zehn Schüsseln Schoko Crossies, Zimtkekse, Kokosmakronen, …, und zwei Kuchen zumindest halb aufessen konnten.

Das Frühstück am nächsten Morgen bestand aus nicht weniger viel: frische Brötchen, Obstsalat, Omelette und Pancakes standen für uns bereit. Nach der Probe danach gab es schon wieder Essen, auch diesmal viele verschiedene Gerichte, unter anderem Milchreis von abschreckend neonblauer Farbe. Als einige Zeit später alles eingepackt und das Haus geputzt war, wurden noch die immensen Restbestände an Kuchen und Plätzchen verteilt und sich frohe Weihnachten gewünscht, dann zerstreuten sich die MTAler wieder in alle Himmelsrichtungen.

Ylva
 

Hauptmenü

Article | by Dr. Radut