Planen und Proben mit viel Sonne – März 2012

Jahr:

Ein paar einzelne Schneeflocken fielen leise vom grauen Rockenbacher Himmel, als sich eine bunte Schar quirliger MTAler zum ersten Probenwochenende in diesem Jahr zusammenfanden. Und so wurden erst einmal bei einem ausgiebigen Abendessen Geschichten von Weihnachten und Silvester und allem Anderen, was seit dem letzten Treffen geschehen war, ausgetauscht. Schließlich begaben sich alle gemeinsam auf eine gar wundersame Traumreise, die sie in das Land des Notenbaums entführte, wo manch seltsame Gestalten ihr Unwesen trieben.

Am nächsten Tag gab man gemeinsam diesen Gestalten Gesichter, erschuf ihren Charakter und ließ sie mit den ihnen neu verliehenen Stimmen zu einander sprechen. So war Rockenbach erfüllt von wilden Wesen auf der Suche nach der idealen Rolle im Jubiläums Musical. Dazwischen hörte man immer wieder die Stimmen derer, die sich zum gemeinsamen Singen und Proben eingefunden hatten und nun ihre Musik durch die Flure des Schlosses schallen ließen. Doch auch Spiel und Spaß kamen natürlich wieder nicht zu kurz: Mutig wie sie sind, stellten sich die MTAler jeder neuen gruppenzusammenschweißenden Aufgabe, die sich der kreative Wochenende-planer für sie ausgedacht hatte. Und während dieser grinsend zusah, hangelten sie sich also über reißende Flüsse, warfen sich gegenseitig (mit nur geringen Verlusten) über heimtückische Mauern oder brachen von den tödlichen Blicken der Samurai getroffen schreiend zusammen. Auch die hereinbrechende Dunkelheit konnte niemanden davon abhalten, danach noch nach draußen zu stürmen und den frisch gefallenen Schnee zu bösartigen, wenn nicht gar hinterhältigen Angriffen auf wehrlose Statisten zu nutzen. Erst als schon lange niemand mehr erkennen konnte, wem genau er da eigentlich gerade die Jacke mit Schneeballabdrücken verzierte, zogen sich die verfrorenen Gestalten ins kuschelig warme Schloss zurück. Dort wurde noch manch alter Film aus eigener Regie ausgegraben, der von allen Unbeteiligten mit wohlwollendem Gelächter, vom Rest auch mit manch verschämtem Blick quittiert wurde. So klangen in dieser Nacht noch lange die lauten und leisen, wilden und wunderschönen Lieder der Pfadfinder in die verschneite Landschaft Rockenbachs. Und als sich die Wege der MTAler am nächsten Tag wieder trennten, zählte mach einer schon die Tage bis zum nächsten gemeinsamen Wochenende...