Mai-Hajk durch die Fränkische Schweiz

Jahr:



„Wenn die Sonne scheint ist die Welt eine rote Blume im Wind.

Und wir wandern unseren Weg, in den Tag in den Wind.

Freunde wir schauen uns Welten beim Wandern an,

Freunde, das Erdenrund lächelt uns an“.

Ein frohes Lied auf den Lippen, den Rucksack aufgeladen und munter im Sonnenschein laufend, zogen wir als kleine Gruppe vom 06.bis 08. Mai in die weite Welt der fränkischen Schweiz hinaus.

Am ersten Nachmittag mussten wir zuerst einige  Anreiseschwierigkeiten überwinden, um dann nach einigen Wartestunden vom Pretzfelder Bahnhof zu dem ortseigenen Schlösschen gehen zu können, wo wir nette Gesellschaft und einen Schlafplatz für die Nacht bekommen haben. Wir stellten unsere Kothe auf einer kleinen Flußinsel unter einem großen Baum auf, wo wir am Lagerfeuer den Abend gesanglich ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen liefen wir dann bei strahlendem Sonnenschein los und wählten ein lockeres Wandertempo, bei dem sich die schöne Landschaft wunderbar genießen ließ. Der Hitze konnten wir zeitweise in schattigen Wäldern entkommen oder aber wir ließen es uns bei einer Eispause gutgehen. So zogen wir von Dorf zu Dorf, über weite Felder und  an Wäldern und Windrädern vorbei. Viel Zeit, um philosophische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren oder auch einfach ein paar Pfadfinderlieder zu singen. Aufgrund der leichten Rucksäcke kamen wir auch gut vorwärts, so dass sogar genug Zeit für eine kleine Ortsbesichtigung und Erfrischung in Gräfenberg war. Auch an diesem Abend genossen wir den lauen Abend am Feuer mit Gitarre und Gesang. Am nächsten Morgen war dieser entspannte Haijk dann leider schon wieder vorbei und der Zug brachte uns zurück in unseren Alltag. Doch genossen haben wir diese schönen Tage in der Natur allemal.

Bericht: Sophia Rießbeck

 

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Article | by Dr. Radut