Jamboree-Wochenende

„Wir kommen von weit her und freuen uns so sehr hier zu sein, hier am Jamboree“ „Wir kommen vom fernen Phantasienlande hierher um mit euch zu feiern das MTA-Jamboree“

Diese Liedzeilen zeigen bereits, dass die Teilnehmer am 1. MTA-Jamboree, dem Treffen der MTA-ler aus aller Welt, aus den verschiedensten Erdteilen nach Rockenbach angereist sind. Ein Trupp kam aus Lach-Jach-Land im fernen Osten , es kamen Trupps aus Ländern mit exotisch klingenden Namen wie Lemjihifen oder Jurujohaba, eine Delegation aus Bratapfelhausen und auch einige Bewohner des Adjektiv Phantasien hatten sich auf den weiten Weg gemacht. Das Jamboreegelände besteht aus den Inseln Brüllaffenland und Schlaraffenland und einigen Nebeninseln wie Klausenhausen, Pappnasien oder der Schatzinsel.
Nach ihrer langen und anstrengenden Reise wurden die Teilnehmer mit dem Jamboreetaxi auf das Lagergelände in Rockenbach gebracht. Dort wurden den Trupps ihre Zeltplätze an der schönen Donau, im Fichtelgebirge oder an der Isar zugeteilt.
Nach dem Aufbau fanden sich alle Teilnehmer und Staffs im Brüllaffenland ein um gemeinsam zu singen und dabei auch unser Jamboreelied „Brüder auf und hört die Melodie“ zu lernen.
Vor der allgemeinen Lagerruhe hatten die Trupps noch Zeit Schilder mit ihrem Truppnamen zu fertigen um ihre Zelte zu Kennzeichnen.
Am nächsten Tag trafen sich nach dem köstlichen Frühstück im Schlaraffenland wieder alle im Brüllaffenland zum Proben. Danach hatten die Trupps Zeit um eine landestypische Begrüßung, eine kurze Vorstellung in der Landessprache und ein selbstgedichtetes Lied für den großen Nationenabend zu entwerfen. Als Mittagessen hatten die Staffs, die extra von Doritsund und der Monibucht angereist waren ein thailändischen Menü gezaubert. Gerichte wie asiatische Glückssuppe oder Buddahnudeln mit gerösteten Erdwürmchen verbanden uns mit dem (natürlich viel unbedeutenderen) Jamboree in Thailand. Nach stiller Zeit und Probe gab uns das Kaffeetrinken wieder die Möglichkeit, die Teilnehmer aus anderen Trupps und fernen Ländern kennenzulernen und Freundschaften zu schließen, nachdem wir die anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten überwunden hatten. Danach traten die Trupps in den friedlichen Wettstreit miteinander indem sie bei verschiedenen Workshops Punkte sammelten. Diese Spiele sprachen natürlich unsere pfadfinderisch geschulten Sinne an und so mussten wir z. B. verschiedene Gewürze erriechen oder leckere Sachen wie Nutella mit unserem Geschmackssinn erkennen. Der nächste Posten appellierte zuerst an unseren Tastsinn aber auch an unsere Merkfähigkeit, denn wir mussten uns die rund 20 Gegenstände, an denen uns eine Schnur entlang führte auch noch merken und möglichst viele aufzählen. Danach war unsere Geschicklichkeit gefragt, denn wir mussten Gegenstände durch ein Loch mit Klangspielen befördern, die uns bei der kleinsten Berührung durch ihren Klang verrieten. Nach diesem freundschaftlichen Wettstreit trafen sich dann wieder alle Teilnehmer im Brüllaffenland zu einer gemeinsamen Chorprobe.
 
Am großen Nationen-Abend stellten sich dann noch einmal alle Trupps landestypisch vor. Außerdem hörten wir die vielfältigen und kreativen Jamboreelieder, die am Vormittag gedichtet wurden. Und wie es sich für so einen Abend gehört, standen natürlich auch noch viele gemeinsame Spiele und Singen auf dem Programm. Den Höhepunkt bildete dann die Ehrung des Siegertrupps vom Nachmittag.
 
Am nächsten Morgen wurde noch mal gemeinsam gesungen, bevor sich die einzelnen Trupps wieder trennten und auf den Weg in ihre fernen Heimatländer machten. Natürlich freuen wir uns alle auf ein Wiedersehen, dass ja bei uns zum Glück nicht erst in vier Jahren sein wird.

 

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Article | by Dr. Radut