Drachensommerlager

Jahr:

Was braucht ein Drachenbaby zum Leben? Beim diesjährigen Sommerlager standen wir vor einer schweren Aufgabe: Durch eine uralte Prophezeiung erfuhren wir von der bevorstehenden Geburt eines seltenen Drachens. Das Problem: Ohne tatkräftige Unterstützung wäre der Kleine völlig hilflos. So galt es, zunächst das Drachen-Ei aufzustöbern, um dann alles Menschenmögliche zu tun um dem bald schlüpfenden Schuppenträger einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

 

 

Damit wir dabei auch alles richtig machten, lauschten wir erstmal gespannt den Ringvorlesungen unseres etwas verrückten Drachenprofessors. Nun ging es aber wirklich auf die Suche nach dem Drachenei und den Anweisungen der zuvor entschlüsselten Prophezeiung folgend, entdeckten wir es nach eintägiger Suche und vielen Kilometern gut versteckt oberhalb eines Jägerstandes. Nach einem aufregenden Transport – gut verpackt in einem weichen Tuch – fand das Ei hoch oben auf dem Geschirrständer sein neues Zuhause. Während das Ei nun die nächsten Tage über von den Nachtwachen gut behütet wurde, widmeten wir uns verschiedenen Aktivitäten. Da gab es eine gemeinsame Kanufahrt, es wurden Bälle gefilzt oder Cajons gebaut. Und auch richtige Bogen wurden gebaut und natürlich ausgiebig getestet.

In der sechsten Nacht war es dann soweit – mit großem Feuerwerk kroch der kleine frischgeschlüpfte Drache neugierig aus dem Wald zu uns und machte sich sofort zielstrebig auf den Weg zu seiner Drachenmama, die in den Tagen zuvor aus Zeltmaterial entstanden war. Nun wurde der kleine Drache gut behütet, in seinem gemütlichen Nest aus Tanneszapfen am wärmenden Lagerfeuer lauschte er fortan unseren Singeabenden.
 
Doch damit nicht genug der Aufregungen – als nächstes überraschte uns ein Überfall von Barbaren. So nutzten wir den Tag um uns für den Angriff zu rüsten. Wir sammelten Lebenspunkte und Schutzamulette und bauten auch ein Katapult um den Barbaren gut gewappnet gegenübertreten zu können. Und mit vereinten Kräften gelang es uns dann natürlich auch, die finsteren Gesellen in die Flucht zu schlagen. So stand dem großen Abschlussfest zum Geburtstag des Drachen mit Spielen, Tanz und Gesang nichts mehr im Wege.

 

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Article | by Dr. Radut